AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Anwendungsbereich
Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über Portraitaufnahmen zwischen Michael Palatini (nachfolgend „Fotograf“) und dem jeweiligen Auftraggeber. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, außer der Fotograf stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Urheberrecht und Eigentum an Dateien
Der Fotograf bleibt Urheber aller im Rahmen des Auftrags erstellten Fotografien und Bewegtbilder im Sinne des Urheberrechtsgesetzes.
Mit Vertragsschluss werden keine Eigentumsrechte an Originaldateien/Rohdaten übertragen; der Auftraggeber erhält ausschließlich die jeweils eingeräumten Nutzungsrechte. Jede darüberhinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
3. Nutzungsrechte für Privatkunden
Privatkunden erhalten mit der Buchung eines Portraittermins ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für private, nicht-kommerzielle Zwecke.
Dies umfasst insbesondere:
Nutzung in sozialen Netzwerken (privat),
private Webseiten,
Ausdrucke für den privaten Bereich,
Archivierung im persönlichen Rahmen.
Eine gewerbliche, werbliche oder redaktionell-kommerzielle Nutzung ist nicht Bestandteil dieses Rechts und nur nach gesonderter Vereinbarung möglich.
4. Nutzungsrechte für Unternehmen (B2B)
Unternehmen, Institutionen, Agenturen sowie sonstige geschäftlich handelnde Auftraggeber erwerben – sofern nicht anders schriftlich vereinbart – ein erweitertes, globales Nutzungsrecht für geschäftliche Zwecke.
Dieses umfasst eine zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzung für kommerzielle, werbliche und unternehmensbezogene Kommunikation, einschließlich (nicht abschließend):
Print und Online,
Social Media,
interne und externe Unternehmenskommunikation,
Out-of-Home,
Video/TV/Screen-Anwendungen.
5. Grenzen der Nutzung (insbesondere B2B)
Eine Verwendung, die geeignet ist, den Ruf oder das Ansehen des Fotografen zu beeinträchtigen, ist ausgeschlossen.
Insbesondere ist eine Nutzung im politischen Kontext oder für parteipolitische Zwecke untersagt. Der Fotograf kann im Einzelfall eine Nutzung untersagen, wenn sie gegen grundlegende ethische Standards verstößt oder das professionelle Ansehen des Fotografen beeinträchtigt.
6. Urhebernennung
Soweit dies technisch möglich und branchenüblich ist, ist der Fotograf als Urheber in angemessener Form zu nennen. Bei unterlassener Namensnennung kann der Fotograf eine angemessene Nachvergütung verlangen.
7. Haftung
Der Fotograf haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Für indirekte Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.
8. Schlussklauseln
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist – sofern gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz des Fotografen.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.